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Gmundner Molkerei Bilanz 2017

Gmundner Molkerei Bilanz 2017

Gmundner Molkerei nutzt positive Entwicklung für Zukunftsprojekte

Positive Bilanz der Gmundner Molkerei eGen für 2017. Die Genossenschaft mit Hauptsitz in Gmunden blickt auf ein forderndes, aber positives Geschäftsjahr 2017 zurück. Bei der 81. Generalversammlung wurden das abgelaufene Geschäftsjahr, aber auch die Zukunftspläne des Unternehmens vorgestellt.

 

Mit einem Bilanzgewinn von rund 1,27 Mio. Euro blickt die Gmundner Molkerei auf ein erfolgreiches Jahr 2017 zurück. Die starke Nachfrage bei Milchfetten (Butter), erfolgreiches Wachstum im regionalen, oberösterreichischen Raum sowie neue Projekte und Kooperationen im Export machten dieses Ergebnis möglich. So konnten Euro 118 Mio. Milchgeld, ein Plus von 28 Mio. im Vergleich zum Vorjahr, an die rund 2.500 Milchbauern ausbezahlt werden. Ein Erfolg, der auf mehreren Standbeinen fußt. Im oberösterreichischen Heimmarkt konnte der Absatz der eigenen Markenprodukte unter Gmundner Milch schon das zweite Jahr wesentlich gesteigert werden. Die vielfältigen Käsespezialitäten im Design der Gmundner Keramik Manufaktur, aber auch die Frische Vollmilch waren und sind wichtige Aushängeschilder dieses Erfolges. Der Trend zu regionalen Lebensmitteln fördert diese Entwicklung.

„Unsere Käseproduktion läuft trotz laufender Investitionen wie z.B. dem Ausbau der Reifungs-Kapazitäten auf 120.000 Käse-Laibe rund um die Uhr, 365 Tage im Jahr mit voller Auslastung“, freut sich Geschäftsführer Mag. Michael Waidacher. Neue Kunden und Partnerschaften wie zum Beispiel in Spanien oder Kroatien stärkten die Exportentwicklung des oberösterreichischen Milchproduzenten. Neben der klassischen Haltbar Milch gehören aber auch immer öfter Käsesorten, Butter oder Spezialprodukte zu den Exportschlagern der Gmundner Molkerei. „Ob Bio- oder Bergbauernmilch, die Vielfalt und das hohe Qualitätsniveau der bäuerlichen Betriebe sind eine wichtige Grundlage, um bei Kunden und Projekten im In- und Ausland punkten zu können“, so Obmann Josef Fürtbauer. Mit Vincent Kriechmayr als Produkt-Botschafter oder der Weiterentwicklung der Kooperation mit der Gmundner Keramik Manufaktur konnten auch im Marketing und Verkauf wertvolle Akzente gesetzt werden.

Risiko der gesamten Branche: Steigende Anliefermengen auf hohem Niveau

Auch 2018 setzt sich ein Trend weiter fort: Steigende Anliefermengen von Milch in ganz Europa setzen den Markt unter Druck. Waren es Anfang des Jahres rund 4% innerhalb der EU, so zeigt sich in Österreich ein noch deutlicheres Bild dieses Trends. Bis zu 10% im Vergleich zu den Rekordjahren 2016/17 wurden in den Betrieben angeliefert. Milchmengen, die derzeit am Markt nicht oder nur zu schlechten Preisen nachgefragt werden. Zudem lagern in den Lägern der EU noch 370.000 Tonnen Milchpulver aus Interventionskäufen. Ein Berg, der jährlich wächst und mehr als die österreichische Jahresproduktionsmenge ausmacht. „Wir versuchen mit Programmen, aber vor allem mit viel Kommunikation und Information ein neues Bewusstsein bei unseren bäuerlichen Betrieben zu schaffen“, so Obmann Josef Fürtbauer. Neue Projekte, wie die Farmlife, einzelbetriebliche ÖKO-Bilanz der Lehr- und Forschungsanstalt Raumberg-Gumpenstein, sollen die Landwirte bei der Ausrichtung ihrer Betriebe unterstützen.

Entwicklungsprojekte zur Sicherung der bäuerlichen Betriebe und des Unternehmensstandortes

„Wir haben eine klare Strategie: die Milch unserer bäuerlichen Betriebe mit einer möglichst hohen Wertschöpfung zu verarbeiten. Diesen Wechsel vom reinen Mengenwachstum zu mehr Wertschöpfungswachstum haben wir in den letzten Jahren eingeleitet. Und diesen Weg werden wir auch konsequent weitergehen“, so Geschäftsführer Mag. Michael Waidacher. Im Zuge der 81. Generalversammlung wurden zwei weitere Zukunfts-Projekte der Gmundner Molkerei vorgestellt.

  • Weiterentwicklung der Käsekompetenz.
  • Gmundner Molkerei 2020: Ein Entwicklungsprojekt zur Optimierung der Struktur und Kommunikation innerhalb der Genossenschaft.

„Mit diesen und weiteren Schwerpunkten wollen wir sowohl unseren Landwirten, aber auch für das Unternehmen eine klare Strategie und damit Perspektive schaffen“, ergänzt Obmann Josef Fürtbauer.

Highlights aus dem Geschäftsjahr 2017

  • Mehrere nationale und internationale Auszeichnungen für die Produkte der Gmundner Milch und Almliesl. Wie z.B. der World Cheese Award, World Championship Cheese Awards in Wisconsin, etc.
  • Bio-Linie für den spanischen Markt in Kooperation mit der Firma Capsa, Spaniens Marktführer mit der Marke „Asturiana“
  • Etablierung am kroatischen und griechischen Markt
  • Wachstum in vielen Bereichen im regionalen Markt Oberösterreich
  • Weiterentwicklung der Kooperation mit Gmundner Keramik Manufaktur

Kennzahlen der Gmundner Molkerei Geschäftsjahr 2017

  • 2.490 Mitglieder
  • 340 MitarbeiterInnen
  • 335 Mio. kg Milchanlieferung
  • 199 Mio. € Umsatz
  • 51% Exportquote

Bilder Download: https://gmundner-milch.at/media-service
Text: https://gmundner-milch.at/gmundner-molkerei-bilanz-2017/

Rückfragen: Georg Braun, +43 676 33 22 810, g.braun@gmundner-milch.at

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