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Tiergesundheit: Geht’s Den Kühen Gut, Geht’s Uns Allen Gut

Tiergesundheit: Geht’s den Kühen gut, geht’s uns allen gut

Gesunde Kühe sind der Schlüssel zu einem erfolgreichen Milchbetrieb. Aber wann geht es den Kühen gut? Was brauchen die Tiere um sich wohl zu fühlen? Wir haben auf den Bauernhöfen der Gmundner Milch Landwirte nachgefragt, was Tiergesundheit ausmacht.

Es sind im Schnitt 20 Milchkühe, die auf einem durchschnittlichen oberösterreichischen Milchviehbetrieb leben. Als Herdentiere haben Kühe ein sehr ausgeprägtes Sozialverhalten. Innerhalb einer Herde gibt es aber eine klare Rangordnung. Eine Aufgabe unserer Landwirte ist es, darauf zu achten, dass auch rangniedrigere Tiere ausreichend Zugang zu Futter und Wasser haben.

Je freier die Tiere ihr Herdenverhalten ausleben können, desto besser geht es ihnen. Das betrifft sowohl den Rhythmus für Fressen, Ruhen und Wiederkäuen, als auch ihr Bedürfnis nach Körperpflege. Kühe lieben es, gebürstet zu werden oder sich zu scheuern.

Gmundner Milch Kühe in einer Berglandschaft

Wer macht die Regeln für Tiergesundheit?

Die wichtigste Grundlage ist in Österreich das strenge Tierschutzgesetz. Es regelt die grundlegenden Rahmenbedingungen.

Hinzukommen noch Vorschriften durch die AMA. Neben den gesetzlichen Rahmenbe- dingungen gibt es aber auch immer mehr zusätzliche Projekte, die von Molkereibetrieben und Landwirten gemeinsam mit Experten, Tierärzten und NGOs entwickelt werden.

So zum Beispiel mit der Gesellschaft! Zukunft! Tierwohl!, die zu den führenden Organisationen in der Weiterentwicklung der Tierwohlstandards gehört. Auch die Gmundner Molkerei arbeitet laufend gemeinsam mit Partnern an neuen Projekten, um die hohen Standards zu verbessern.

Abbildung des AMA Gütesiegels und des ARGE Ohne Gentechnik Symbols
Stall voller freilaufender Kühe

In den meisten Ställen findet man deshalb auch unterschiedliche, spezielle Kratzbürsten. Zudem brauchen die Tiere genügend Außen- klimareize, wie frische Luft oder Licht. Viele Ställe bieten den Tieren deswegen zwar ein Dach über dem Kopf, aber ansonsten das Ge- fühl, draußen zu sein. Aber auch ausreichend weicher Platz zum Liegen und ein stressfreies Umfeld sind wichtige Beiträge, dass es den Kühen gut geht.

Die tägliche Kontrolle der Tiergesundheit durch den Bauern oder die Bäuerin hilft, Veränderungen in der Herde rasch zu erkennen. Für kranke Tiere stehen spezielle Absonderungsbuchten zur Verfügung. Wie wir Menschen, erholen sich auch Kühe schneller in Ruhe. Die Milch von kranken Tieren darf natürlich nicht verarbeitet werden.

Gesundheitsfaktor Nahrung

Wie bei allen Lebewesen hat die Ernährung einen großen Einfluss auf die Gesundheit der Milchkühe. Am liebsten fressen die Tiere so- genanntes Raufutter. Das ist Gras, Heu oder aber auch Mais-Silage. Schon seit Jahren darf in den Betrieben der Gmundner Milch nur gentechnisch unverändertes Futter verwendet werden. Nur dann dürfen die Produkte auch das Gentechnikfrei-Zeichen tragen. Der größte Anteil der Futtermittel wird ohnedies direkt auf dem eigenen Hof produziert.

Wie wird denn Tiergesundheit überprüft?

Neben den täglichen Sichtkontrollen durch die Landwirte, gehören Tierärzte oder der Tierge- sundheitsdienst zu den Prüforganen. Zudem müssen sich die bäuerlichen Betriebe alle vier Jahre einer strengen Zertifizierung durch ein externes Prüfinstitut unterziehen.

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